Konklave – erfordert das Sprachniveau C1
Als Menschen sind wir sehr neugierig. Es ist also für uns spannend, wenn wir einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Je mehr diese Kulissen vor uns geschlossen sind, desto mehr Mühe kostet es uns (aber desto größer ist unsere Neugier), uns vorzustellen, was sich hinter ihnen befindet.
Das Buch „Konklave“ des britischen Bestsellerautors Robert Harris ermöglicht es uns, einen Augenblick hinter diese normalerweise verschlossenen Türen zu werfen. Was es noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass es um die Kirche geht. Die Welt der Kirche ist für uns unbekannt und unbegreifbar. Und, wie sich herausstellt, hat diese Welt ihre eigenen dunklen Seiten.
Das alles verstärkt nur unsere Neugier und unseren Wunsch, herausfinden, was sich hinter den Kulissen verbirgt. Die Handlung des Romans selbst ist nicht sehr bahnbrechend. Wir haben es mit einer eher einfachen Handlung zu tun. Der Papst ist tot, und das Konklave muss seinen Nachfolger wählen. Was ist aber genau das Konklave?
Auf diese Frage können wir eine kurze Erklärung in dem Buch finden: „Konklave. Das lateinische Wort für verschlossener Raum. Seit dem 13. Jahrhundert war das die Methode, wie die Kirche sicherstellte, dass ihre Kardinäle zu einer Entscheidung fanden. Außer zum Essen und zum Schlafen durften sie die Kapelle nicht verlassen – bis sie einen Papst gewählt hatten.“ Es klingt, auf den ersten Blick, einfach. Aber natürlich ist es nicht so einfach, wie wir dank Robert Harris‘ Buch erfahren können.
Worüber handelt „Konklave“?
Jeden Tag schließt sich die Tür hinter den Kardinälen. Seit diesem Moment können wir den inneren Kampf zwischen ihnen beobachten, wie u.a. zwischen: Traditionalisten, Modernisten oder Kardinälen aus Schwarzafrika. Angeblich geschieht alles im Namen Gottes, doch der Kampf um die Macht und das Papstamt geht weiter, und das Beste daran: Er scheint der christlichen Einfachheit zu widersprechen. Wir beobachten die Schwächen der Kardinäle als Menschen sowie ihr mitunter fragwürdiges moralisches Verhalten im Leben ganz genau. Manche Kardinäle möchten Papst werden, doch die Vergangenheit hängt wie ein dunkler Schatten über ihnen. Ihre Schwächen sind offensichtlich. In dem Buch – obwohl es sich um eine fiktive Geschichte handelt, wie der Autor selbst betont – werden nicht nur individuelle Schwächen beleuchtet, sondern auch die der Kirche als Ganzes.
Wie in diesem Abschnitt: „Ich meine, wer von uns hat denn kein Geheimnis, für das er sich schämt? Die Widerwärtigkeit zum Beispiel, dass wir unsere Augen beharrlich vor sexuellem Missbrauch verschlossen haben. Ich war da gerade im diplomatischen Dienst, eine direkte Verwicklung ist mir deshalb erspart geblieben, Gott sei Dank. Aber ich bezweifle, dass ich entschiedener gehandelt hätte.
Wie viele unserer Kollegen haben die Klagen oder Opfer nicht ernst genommen und die verantwortlichen Priester stattdessen einfach
in andere Pfarreien versetzt? Sie haben die Augen nicht in böser Absicht verschlossen. Sie haben einfach das Ausmaß des Frevels nicht begriffen, sie wollten einfach ihre Ruhe haben. Jetzt wissen wir es besser.“Aber das ist nicht alles.
Ein Blick hinter die Kulissen des Konklaves zeigt auch, wie das Bild der Kirche insgesamt – insbesondere im Hinblick auf die Medienarbeit – geformt wird. Was wird enthüllt und was sorgfältig verschwiegen. Wie werden die Medien im Kontext der Wahl eines neuen Papstes wahrgenommen?
Wie in diesem Beispiel: „Zwölf aufeinanderfolgende Tage mit Wahlgängen und Diskussionen, und das alles im Verborgenen, während die Medien der halben Welt in Rom kampieren, das würde man also als Beweis dafür ansehen, dass die Kirche in der Krise steckt, dass sie unfähig ist, sich auf einen Mann zu einigen, der sie durch diese schwierigen Zeiten führt.“
Das Spiel der Kirche mit den Medien ist – aus der Sicht des Lesers – besonders interessant. Ich wusste nicht, wie viel sich hinter der Tür verstecken kann.Nach dem Grundsatz, dass schmutzige Wäsche nicht in der Öffentlichkeit gewaschen wird. Doch sollte dieser Grundsatz eigentlich auch für die Kirche gelten? Schließlich basiert sie auf moralischen Werten und soll diese auch verkörpern. Die Hauptfigur in diesem Roman ist Kardinal Lomeli, der das ganze Konklave leitet. Wir können beobachten, wie er mit 117 anderen aus der ganzen Welt umgeht. Seine Arbeit – im Namen Gottes – ist kompliziert, schwierig und undankbar. Sie führt auch zu einer inneren Krise. Dies ist insbesondere deshalb schwierig, weil es sich bei den Kardinälen um ältere Menschen handelt, die ihren Glauben nur selten hinterfragen oder ändern.
„Konklave“ erfordert das Sprachniveau C1
Als Leserin finde ich dieses Buch ganz interessant, aber es wird nicht zu meiner Lieblingslektüre. Es ist spannend, einen Blick hinter die Kulissen einer unbekannten Welt werfen zu können. Diesen Roman liest man wie einen Krimi. Was mir in diesem Buch jedoch fehlt, sind ausführlichere Beschreibungen. Die Handlung ist unkompliziert, und es ist schwer, mit den Protagonisten warm zu werden. Aus der Sicht einer Sprachlernenden finde ich dieses Buch ein bisschen schwierig. Sowohl die gesamte Handlung als auch die Sprache drehen sich um das Thema Kirche. Manche Wörter sind besonders schwer zu verstehen, da sie nicht zum Kanon der Umgangssprache gehören. Was diese Lektüre ebenfalls schwer verständlich macht, sind häufige Figurenwechsel. Manchmal ist es ein bisschen kompliziert, sich zu erinnern, wer wer ist. Meiner Meinung nach erfordert diese Lektüre mindestens das Sprachniveau C1.
Könnte ich dieses Buch von ganzem Herzen empfehlen? Leider nicht. Stärken des Buches sind die dichte Atmosphäre, rasante Handlung und die realitätsnahe Darstellung des Vatikans – eine Schwäche dagegen ist die fehlende emotionale Tiefe der Figur. Aber die Verfilmung kann ich empfehlen – sie könnte eine gute Belohnung für das Lesen des Buches sein. Empfehlen würde ich dieses Buch allen, die sich für Religion, Machtstrukturen und das Innenleben der Kirche interessieren.
TIPPS FÜR SPRACHLERNENDE:
– Robert Harris‘ Buch „Konklave“ umfasst 367 Seiten und erfordert – meiner Meinung nach – das Sprachniveau C1;
– Es wird typische Kirchensprache verwendet, was das Lesen kompliziert macht;
– Es gibt viele Figurenwechsel;
– Es fällt sehr schwer, sich mit den Figuren anzufreunden;
– Ich empfehle die Verfilmung des Buches mit Ralph Fiennes, Stanley Tucci, John Lithgrow und Sergio Castellittio in den Hauptrollen.Titel: Konklave
Autor: Robert Harris
Herausgeber: HEYNE
Sprache: Deutsch
Meine Note: 3/5
POLNISCHE ÜBERSETZUNG DER REZENSIONJako ludzie jesteśmy bardzo ciekawscy. Pociąga nas, kiedy możemy zajrzeć za kulisy czegoś, co w normalnym życiu pozostaje dla nas niedostępne. A im bardziej jest to ukryte, tym większą rodzi w nas ciekawość. Powieść „Konklawe” autorstwa brytyjskiego pisarza Roberta Harrisa pozwala nam na zaspokojenie tego naszego wewnętrznego pragnienia. Umożliwia wniknięcie do świata biskupów i razem z nimi przeżycia procederu wyboru nowej głowy Kościola katolickiego. Autor odsłania przed nami również mroczne sekrety wysłanników Boga, o które wcale byśmy ich nie podejrzewali.
To, co niedostępne i niemoralne potęguje tylko naszą ciekawość. Mimo że sama fabuła książki nie jest jakaś odkrywcza czy przełomowa. Powiedziałabym, że można streścić ją jednym krótkim stwierdzeniem: odsłania kulisy konklawe. Mimo tej prostej formy przyciąga czytelnika i wciąga go.
Czym jednak tak naprawdę jest konklawe? Krótką definicję możemy znaleźć w samej powieści: „Konklawe. Łacińskie słowo oznaczające zamknięte pomieszczenie. Od XIII wieku sposób, w jaki Kościół dokonywał, rękami kardynałów, wyboru nowego papieża. Nie wolno in było opuszczać kaplicy – poza jedzeniem i spaniem – dopóki nie wybrali nowej głowy Kościoła.“ Brzmi to, przynajmniej pozornie, bardzo prosto. Ale naturalnie takie nie jest, o czym dość dobitnie możemy się przekonać czytając powieść Roberta Harrisa.
O czym jest „Konklawe“?
Pewnego dnia drzwi zmykają się za kardynałami. Od tego momentu możemy obserwować wewnętrzną walkę między różnymi frakcjami. Wśród nich są m.in. tradycjonaliści, reformatorzy ale również kardynałowie z Afryki. Wszystko, co ma miejsce, dzieje się w imię Boga. Walka o władzę nasila się, co zdaje się stać w sprzeczności z chrześcijańskimi normami i prostotą. Widzimy słabości kardynałów, którzy tak naprawdę są zwykłymi ludźmi i nieraz podejmują wątpliwe moralnie decyzje.
Niektórzy z pośród nich mimo iż marzą o tym, by zostać papieżem. Jednak nigdy nim nie zostają z powodu ciemnej przeszłości, która kroczy za nimi jak cień. W książce Harrisa – chociaż co podkreśla sam autor chodzi o fikcyjną historię – opisywane są nie tylko jednostkowe słabości, ale również mankamenty Kościoła jako instytucji. Jak choćby w tym fragmencie:
„Kto z nas nie ma jakiegoś sekretu, którego się wstydzi? Na przykład tę odpychającą prawdę, że uparcie zamykaliśmy oczy na wykorzystywanie seksualne.
W tamtym czasie byłem akurat na służbie dyplomatycznej, więc bezpośrednie uwikłanie mnie ominęło — dzięki Bogu. Ale wątpię, czy postąpiłbym wtedy bardziej zdecydowanie. Ilu naszych kolegów nie potraktowało poważnie skarg ani ofiar i po prostu przenosiło odpowiedzialnych księży do innych parafii? Nie zamykali oczu ze złej woli. Po prostu nie pojęli ogromu tego występku, chcieli tylko mieć spokój. Teraz już wiemy lepiej.“ Ale to nie wszystko.Spojrzenie za kulisy wyboru głowy Kościoła pokazuje również jak biskupi zręcznie żąglują uwagą mediów. To, co chwalebne jest pokazywane, a to, co mogłoby przynieść ujmę lub wzbudzić niezdrową ciekawość, skrzętnie ukrywane: „Dwanaście kolejnych dni głosowań i dyskusji, i to wszystko w ukryciu, podczas gdy media z połowy świata obozują w Rzymie — uznano by to za dowód na to, że Kościół przeżywa kryzys, że nie jest w stanie porozumieć się co do jednego człowieka, który poprowadzi go przez te trudne czasy.” W mojej ocenie perspektywa pokazania relacji Kościół-media jest jednym z ciekawszych wątków tej książki. Biskupi działają bowiem w zgodzie z zasadą, że własne brudy pierze się za zamkniętymi drzwiami. Ale czy zasada ta powinna faktycznie dotyczyć Kościoła, który jest de facto instytucją? Co więcej, taką, która bazuje na moralnych wartościach, a także rości sobie prawo i pretensje do rozliczania z nich innych osób.
Ciekawym bohaterem w tej perspektywie jest kardynał Lomeli, który przewodzi konklawe. Mamy okazję do obserwowania jego relacji z innymi 117 kardynałami z całego świata, a także reagowania na ich – nie zawsze moralne – działania. Jego praca, wykonywana dla i w imię Boga, jest skomplikowana, trudna i niewdzięczna, o czym dość szybko się przekonujemy. Prowadzi też do wewnętrznego kryzysu samego bohatera. Nie ułatwia jej też fakt, że Lomeli ma do czynienia z osobami w sile wieku, które rzadko kiedy zmieniają swoje zdanie i dużo trudniej niż młodym osobom jest się im do czegoś przekonać.
„Konklawe“ – poziom językowy C1
Jako czytelnik uważam tę powieść za dość interesującą, wartą zapoznania się, ale na pewno nie stanie ona w jednym rzędzie na półce z moimi ulubionymi książkami. Tak zwyczajnie, po ludzku, warto czasem zajrzeć za kulisy czegoś, w tym przypadku świata kardynałów, z którym na co dzień nie mamy za wiele wspólnego. Książkę tę czyta się trochę jak thriller. Ma mocne, nietuzinkowe charaktery, wartką akcję i czyta się ją jednym ciągiem. To, czego mi jednak brakowało to pogłębiony rys psychologiczny głównych postaci. Autor niejako ślizga się po tym obszarze. Nawet sama fabuła jest prosta w swojej formie.
Z punktu widzenia osoby uczącej się języka oceniłabym, że książka Harrisa wymaga poziomu językowego C1. Wynika to głównie z kościelnej tematyki powieści. Często występują więc zwroty czy sformułowania kościelne, których próżno szukać w języku codziennym. To, co utrudnia nieco czytanie, to również częste zmiany bohaterów. Przez to trudno się z jakimkolwiek zaprzyjaźnić.
Czy poleciłabym tę lekturę? Raczej nie. Mocnymi stronami książki są z pewnością mroczna nieco atmosfera wokół której dokonuje się wyboru papieża, wartka akcja, jak również realistyczne opisy Watykanu. Wśród słabości wymienić by należało płytki i powierzchowny sposób opisu emocji głównych postaci. Na pewno jednak mogą po nią sięgnąć osoby, które interesują się wątkami religijnymi.
WSKAZÓWKI DLA UCZĄCYCH SIĘ:
– Książka „Konklawe” autorstwa Roberta Harrisa liczy 367 stron i – moim zdaniem – wymaga znajomości języka niemieckiego na poziomie C1;
– W powieści spotkamy się z językiem typowym dla świata kościelnego, co może utrudniać rozumienie i sprawne śledzenie fabuły;
– W powieści mamy do czynienia z częstą zmianą bohaterów, przez co trudno się jest z jakimkolwiek bardziej zaprzyjaźnić;
– Polecam ekranizację książki z Ralphem Fiennesem, Stanleyem Tuccim, Johnem Lithgowem i Sergiem Castellitto w rolach głównych.Tytuł: Konklawe
Autor: Robert Harris
Wydawnictwo: HEYNE
Język: niemiecki
Moja ocena: 3/5
Jeden Tag schließt sich die Tür hinter den Kardinälen. Seit diesem Moment können wir den inneren Kampf zwischen ihnen beobachten, wie u.a. zwischen: Traditionalisten, Modernisten oder Kardinälen aus Schwarzafrika. Angeblich geschieht alles im Namen Gottes, doch der Kampf um die Macht und das Papstamt geht weiter, und das Beste daran: Er scheint der christlichen Einfachheit zu widersprechen. Wir beobachten die Schwächen der Kardinäle als Menschen sowie ihr mitunter fragwürdiges moralisches Verhalten im Leben ganz genau. Manche Kardinäle möchten Papst werden, doch die Vergangenheit hängt wie ein dunkler Schatten über ihnen. Ihre Schwächen sind offensichtlich. In dem Buch – obwohl es sich um eine fiktive Geschichte handelt, wie der Autor selbst betont – werden nicht nur individuelle Schwächen beleuchtet, sondern auch die der Kirche als Ganzes.
Ein Blick hinter die Kulissen des Konklaves zeigt auch, wie das Bild der Kirche insgesamt – insbesondere im Hinblick auf die Medienarbeit – geformt wird. Was wird enthüllt und was sorgfältig verschwiegen. Wie werden die Medien im Kontext der Wahl eines neuen Papstes wahrgenommen?
